fusszentrum wien

Unser Spezialist

Dr. Christof Radler

Radler

Informationen zur Person

Kinder- und Jugendorthopädie

Der Kinderfuß

Oft zeigt sich nach der Geburt eine Fußfehlhaltung die Anlass zur Sorge gibt. In vielen Fällen ist solch eine Fehlhaltung jedoch völlig harmlos und bessert sich von selbst, was mit einfachen Mitteln wie Schühchen oder Massage noch unterstützt oder beschleunigt werden kann. Nur selten handelt es sind um tatsächliche Fehlstellungen wie um einen Klumpfuß oder einen angeborenen Plattfuß, die eine intensive Therapie benötigen. Die Unterscheidung sollte jedoch von einem Fachmann getroffen werden, da eine Therapie falls erforderlich rasch und nach modernen Gesichtspunkten erfolgen muss.

Der Plattfuß oder Knick-Senkfuß geht mit einer Abflachung des inneren Fußgewölbes einher. Knick-Senkfüße können von einer physikalischen Behandlung profitieren und nur manche Knick-Senkfüße benötigen eine Einlagenversorgung.

 

Überlastungsschmerzen

Besonders bei sportlichen Kindern und Jugendlichen können Überlastungsschmerzen an verschiedenen Stellen des jugendlichen Skelettsystems auftreten.

Bei wiederholten Mikroverletzungen können Schmerzen am Sehnenansatz entstehen. Kommt es zu einem Ungleichgewicht aus Belastung und Ernährung des knöchernen Gewebes können so genannte aseptische Osteonekrosen entstehen, die mit oft belastungsabhängigen Schmerzen einhergehen.

 

Achskorrektur und Bein- Verlängerung

Eine Achsfehlstellungen oder Verkürzung eines Beines kann angeborene Ursachen haben, oder auch nach Unfällen oder Verletzungen auftreten. Häufig führt die Achsfehlstellung zu einer übermäßigen Belastung der angrenzenden Gelenke, die wiederum zur frühen Abnutzung und zu Schmerzen führt. Aus einer starken Fehlstellung resultieren oft eine Gehbehinderung und eine kosmetische Beeinträchtigung, die eine Korrektur erfordern. Bei Kindern kann die Korrektur von einer Fehlstellung ohne Verkürzung des Beines oft über eine Wachstumslenkung mit einer winzigen Platte durchgeführt werden. Bei Erwachsenen ist eine Achskorrektur im Rahmen einer Umstellungsosteotomie mit Plattenfixation oder mit Hilfe eines Fixateurs möglich.

 

Hüfterkrankungen

Die angeborene Hüftdysplasie wird heute durch die Ultraschalluntersuchung in den ersten Lebenswochen erkannt und kann erfolgreich behandelt werden. Die Therapie mit Spreizhosen oder Gipsverbänden führt in fast allen Fällen zu einer gut überdachten Hüfte. Nur in seltenen Fällen besteht eine Restdysplasie die zu Schmerzen oder Einklemmungszeichen führen kann. Eine operative Behandlung kann dann, je nach klinischer Untersuchung und dem Status der Hüfte in Röntgenbildern und MRT, notwendig werden.