Hammerzehen

 

Hammerzehen sind eine der häufigsten Fehlstellung am Fuß und betreffen vor allem Frauen im höheren Lebensalter. Den Betroffenen fällt am Beginn eine Krallenbildung der betroffenen Zehe auf. Durch diese Krallenbildung findet die Zehe im Schuh zunehmend noch weniger Platz, wird an ihrem Rücken gerötet, und bildet ein sogenanntes Hühnerauge. Bei länger bestehenden Hammerzehen kommt es oft zu einer Luxation im Zehengrundgelenk, dadurch „reitet“ die Zehe auf dem Metatarsalköpfchen auf und übt einen verstärkten Druck auf das Köpfchen aus.

Ursache

Die Hammerzehe ist selten angeboren. Meistens entstehen sie im höherem Alter als Folge falschen Schuhwerks, Spreizfuß, Hohlfuß oder einer begleitenden Hallux valgus Fehlstellung. Aber auch neuromuskuläre Erkrankungen (Insult) oder rheumatische Erkrankungen führen zu einer Hammerzehe.

Die Therapie

Konservativ

Es besteht die Möglichkeit der konservativen Therapie mit Schuhwechsel, um dem Fuß mehr Komfort zu bieten, Dehnen der entsprechenden Stellen am Schuh, diverse beim Bandagisten erhältlichen Pölsterchen, oder Modelleinlagen mit Zehenrolle und Metatarsalpolster.,

Operativ

Bei einer Operation wird das kontrakte Gelenk entfernt und die Zehe in diesem Bereich gekürzt. Damit die Zehe gerade bleibt wird entweder ein resorbierbarer Stift eingesetzt oder die Kapsel zur Stabilisierung verwendet.

Narkose

Operationen am Vorfuß werden allgemein in leichter Sedierung und Leitungsanästhesie durchgeführt.

Nachbehandlung

Die Patienten dürfen ab dem Operationstag den Fuß belasten. Für 2-4 Wochen wird ein postoperativer Schuh getragen., hochgelagert, und Eis appliziert werden.